Dübel richtig wählen: Anleitung
Regal, Spiegel oder Fernseher hängen nur so sicher wie der Dübel, der sie hält. Wer den falschen Dübel wählt, hat schnell ein ausgerissenes Loch in der Wand. Mit wenigen Handgriffen erkennen Sie die Wandart und finden den passenden Dübel.
Was Sie brauchen
- Bohrmaschine mit passenden Bohrern
- Kleiner Hammer
- Leitungssucher oder Detektor
- Bleistift und Wasserwaage
- Passende Dübel und Schrauben
Schritt für Schritt
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Schritt 1: Leitungen prüfen
Suchen Sie die Stelle mit einem Leitungssucher nach Strom- und Wasserleitungen ab, bevor Sie bohren. Das gilt besonders über Steckdosen und Schaltern.
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Schritt 2: Wandart erkennen
Klopfen Sie die Wand ab. Klingt sie dumpf und hart, ist es meist Vollstein oder Beton. Klingt sie hohl, handelt es sich um Hohlziegel oder eine Trockenbauwand aus Gipskarton. Ein erstes kleines Bohrloch verrät mehr: Rotes Mehl deutet auf Ziegel, graues auf Beton, weißes Mehl auf Gipskarton oder Porenbeton.
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Schritt 3: Dübeltyp zuordnen
Für Beton und Vollstein eignen sich Universal- oder Spreizdübel aus Nylon. Für Hohlziegel brauchen Sie Dübel, die sich im Hohlraum verknoten oder aufspreizen. Für Gipskarton nehmen Sie Hohlraumdübel (Metall- oder Kippdübel). Für Porenbeton gibt es spezielle Porenbetondübel.
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Schritt 4: Größe und Tragkraft prüfen
Lesen Sie auf der Verpackung die Angaben zu Wandart, Schraubengröße und zulässiger Last. Planen Sie bei schweren Gegenständen einen deutlichen Sicherheitsabstand ein und verwenden Sie lieber mehrere Befestigungspunkte.
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Schritt 5: Bohren und setzen
Bohren Sie mit dem Bohrer in der Größe des Dübels, etwa einen Zentimeter tiefer als die Dübellänge. Saugen Sie das Bohrmehl aus, schieben Sie den Dübel bündig ein und drehen Sie die Schraube fest, ohne zu überdrehen.