Kompost anlegen: Anleitung für Anfänger
Ein eigener Kompost reduziert Küchen- und Gartenabfälle und liefert kostenlosen, hochwertigen Dünger. Die häufigsten Anfängerfehler lassen sich mit dem richtigen Standort und der richtigen Mischung leicht vermeiden.
Was Sie brauchen
- Komposter oder abgegrenzte Fläche
- Grünes Material (Küchenabfälle, Rasenschnitt)
- Braunes Material (trockenes Laub, Karton, Äste)
- Mistgabel
- Optional: Kompostthermometer
Schritt für Schritt
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Schritt 1: Den richtigen Standort wählen
Ein halbschattiger Platz mit direktem Erdkontakt eignet sich am besten — direkter Erdkontakt lässt Regenwürmer und Mikroorganismen von unten einwandern.
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Schritt 2: Grün und Braun im richtigen Verhältnis mischen
Als Faustregel gilt etwa doppelt so viel braunes (kohlenstoffreiches) wie grünes (stickstoffreiches) Material — zu viel Grünmaterial allein führt schnell zu unangenehmem Geruch.
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Schritt 3: Grobes Material zuunterst schichten
Äste oder grobe Zweige als unterste Schicht sorgen für Belüftung von unten und verhindern, dass sich Feuchtigkeit staut.
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Schritt 4: Regelmäßig durchmischen
Alle paar Wochen den Kompost mit der Mistgabel umschichten — das bringt Sauerstoff hinein und beschleunigt die Verrottung spürbar.
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Schritt 5: Feuchtigkeit im Blick behalten
Der Kompost sollte sich wie ein ausgewrungener Schwamm anfühlen — bei Trockenheit leicht gießen, bei zu viel Nässe trockenes braunes Material ergänzen.
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Schritt 6: Typische Fehler vermeiden
Kein Fleisch, keine gekochten Speisereste und keine kranken Pflanzenteile in den Kompost geben — das zieht Schädlinge an und kann Krankheiten im Garten verbreiten.