Wohnmobil-Elektrik: die Grundlagen
Bevor Sie selbst etwas an der Bordelektrik Ihres Wohnmobils anschließen, hilft es, die Grundlagen zu verstehen — Bordbatterie, Sicherungen und Verbraucher hängen enger zusammen, als es zunächst scheint.
Was Sie brauchen
- Bordbatterie-Typenschild ablesen
- Sicherungsprüfer oder Multimeter
- Schaltplan des Fahrzeugs, falls vorhanden
- Taschenlampe
Schritt für Schritt
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Schritt 1: Die Bordbatterie verstehen
Die Bordbatterie versorgt alle 12-Volt-Verbraucher unabhängig von der Starterbatterie des Fahrzeugs — beide sind meist über eine Trennrelais-Schaltung getrennt, damit die Starterbatterie nicht leergezogen wird.
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Schritt 2: Sicherungskasten lokalisieren
Der Sicherungskasten sitzt meist in der Nähe der Bordbatterie oder unter einer Sitzbank. Jede Sicherung schützt einen bestimmten Stromkreis vor Überlastung.
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Schritt 3: Verbraucher und ihren Stromverbrauch kennen
Beleuchtung, Kühlschrank, Wasserpumpe und Ladegeräte verbrauchen unterschiedlich viel Strom — ein grober Überblick hilft, die Batteriekapazität realistisch einzuschätzen.
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Schritt 4: Ladequellen unterscheiden
Die Bordbatterie wird typischerweise über den Fahrzeugmotor beim Fahren, über Landstrom am Campingplatz oder über eine Solaranlage geladen — jede Quelle hat eigene Vor- und Nachteile.
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Schritt 5: Sicherheitsgrundregeln beachten
Nie eine durchgebrannte Sicherung durch eine mit höherem Wert ersetzen, und bei Unsicherheit lieber einen Fachbetrieb konsultieren, bevor Sie selbst Leitungen verlegen.